Akzente

Vernetzung und Miteinander

Vernetzung im Ort

Unsere Schule kooperiert seit vielen Jahren mit verschiedenen Partnern:

Zunächst sind hierbei die umliegenden Kindertagesstätten und Schulen zu nennen, mit denen wir regelmäßig und insbesondere im Übergang eng zusammenarbeiten. 

In Auerbach kooperieren wir mit den evangelischen und katholischen Kirchengemeinden bei Gottesdiensten.

Die Bensheimer Polizeistation sowie die Heppenheimer Direktion unterstützen uns bei Fragen der Verkehrssicherheit, der Fahrradausbildung und anderen relevanten Fragen.

Die Kinder der Schlossbergschule besuchen nach Möglichkeit die Bensheimer Stadtbücherei und erhalten dort ihren Leseausweis im 2. Schuljahr. Im 4. Schuljahr nehmen sie am Leseratten-Projekt teil.

Seit einigen Jahren musizieren wir einmal im Jahr beim Wintermarkt der Behindertenhilfe Bergstraße, deren Bewohnerinnen und Bewohner in direkter Nachbarschaft zur Schlossbergschule leben.

Eine neuere Kooperation stellt das Angebot des Naturschutzzentrums für den 1. Jahrgang dar. Hier erleben die Kinder einen Gemeinschaftstag zur Gruppenfindung direkt nach ihrer Einschulung. 

Weitere Kooperationen über die Ortsgrenzen hinaus zeigen die Vernetzung der Schlossbergschule, um im Sinne eines umfassenden Bildungsbegriffes die beste Förderung für die Schülerinnen und Schüler anzubieten.

Miteinander an unserer Schule

Das Personal und die Eltern sind sich einig, dass dem gemeinsamen Umgang eine wertschätzende Begegnungskultur in der Schulgemeinde zugrunde liegen soll. Hierzu zählen vor allem:

  • Höflichkeit und Respekt
  • Zeit und Raum
  • Gegenseitiges Zuhören
  • Offenheit und Vertrauen
  • Achtsamkeit und Anerkennung
  • Verständnis und Kompromissbereitschaft

Bewegung und Wahrnehmung

Informationen zum Thema Bewegung:

Der rechtzeitige und bewusste Umgang mit dem eigenen Körper ist eine wichtige Voraussetzung für spätere Belastbarkeit, Gesundheit und Wohlbefinden. Der natürliche Bewegungsdrang ist ein guter Einstieg hierzu. Kinder müssen einerseits lernen, ihre Bewegungen zu kontrollieren. Anderseits sollen sie diese aber auch gezielt einsetzen, um z. B. Entspannung nach einer Konzentrationsphase zu erreichen, um Anspannungen abzubauen oder Spaß zu haben. Neben dem sportlichen Aspekt sollen Kinder die positive Auswirkung von Bewegung auf ihre Empfindungen und die Bewältigung von Schwierigkeiten erfahren.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • 3 Stunden Sportunterricht pro Woche (Sportunterricht und Bewegungszeit)
  • Schwimmunterricht in den 3. Klassen
  • Bundesjugendspiele
  • Sportliche Aktionen im Verlauf des Schuljahres (z.B. Wettkämpfe u.a.)
  • Fit-Wochen
  • Zu Fuß zur Schule

Informationen zum Thema Wahrnehmung:

Jeder Lernprozess benötigt das Funktionieren aller Sinnesorgane. Werden Sinnesstörungen nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Überanstrengung, Misserfolg und Lernunlust kommen. Über das bewusste Schärfen und Einsetzen der Sinne (Jedes Kind bevorzugt beim Wahrnehmen und Speichern einen anderen Sinneskanal.) gelingt es den Kindern, ihren gesamten Körper bewusst wahrzunehmen. Die Schulung der Sinnesorgane ist ein Beitrag zur Gesundheitserziehung. Diese wiederum dient durch Verantwortung für den Körper der Persönlichkeitsstärkung. Wahrnehmung muss aber auch als soziale Wahrnehmung aufgefasst werden. Wir nehmen nur subjektiv wahr. Dies spielt vor allem im Umgang mit anderen Menschen eine Rolle. Neben dem Erfassen der Körpersprache als möglichem Spiegel der seelischen Verfassung gilt es, Vorurteile nicht durch eine entsprechende Wahrnehmung zu festigen, sondern das jeweils von anderen gezeichnete Bild immer wieder zu hinterfragen. Im Zusammenhang mit Persönlichkeitsstärkung bedeutet dies: Aufbau von Sensibilität für den/die Anderen.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Innere und soziale Wahrnehmung fördern
  • Berücksichtigung verschiedener Lerntypen durch unterschiedliche Zugangsangebote (verschiedene Sinne nutzen und ansprechen)
  • Fahrradausbildung in den 4. Klassen
  • Pädagogische Schulhofgestaltung

Wir feiern gemeinsam

Das gemeinsame Feiern an unserer Schule hat eine lange Tradition und wird intensiv gepflegt.

Wichtig ist uns, dass wir diese im Rahmen der gesamten Schüler-, Lehrer- und z.T. auch Elternschaft zelebrieren.

So beginnt unser Schuljahr immer mit der gemeinsamen Einschulungsfeier, die meist am Dienstag und/oder am Mittwoch nach den Sommerferien stattfindet. Am Tag vor der Einschulungsfeier wird i.d.R. der Einschulungsgottesdienst gefeiert. Am Ende der ersten Schulwoche feiern wir den Schuljahresanfangsgottesdienst für alle anderen Schülerinnen und Schüler.

Vor den Herbstferien freuen wir uns auf den gemeinsamen Herbsttag, der auf dem Wambolter Sand mit gemeinsamen Singen und Spielen stattfindet. Ein Herbstfeuer sowie Quark mit Kartoffeln runden das Erleben in der Natur ab.

Die Advents- und Weihnachtszeit wird in unserer Schule ganz besonders gefeiert. Es gibt ein gemeinsames Adventssingen, die Weihnachtsfeier  und den Adventsgottesdienst.

Im neuen Kalenderjahr starten wir unsere erste gemeinsame Aktion mit unserem „kleinen Fasching“. Dieser närrische Tag wird mit einer Polonaise durch das gesamte Schulhaus beendet.

Vor den Osterferien feiern ein zweites Mal auf dem Wambolter Sand unseren Frühlingstag und begrüßen den Frühling mit Liedern, Quark und frischem Brot. Alle zwei Jahre findet im  Sommer unser Schulfest statt. Hier präsentieren die Klassen ihre Ideen zu einem pädagogischen Thema. Am Ende des Schuljahres werden die Schülerinnen und Schüler der 4. Klassen gemeinsam verabschiedet.

Uns ist es wichtig, diese Feste und Feiern im Erleben der Kinder zu verankern. Sie sollen erfahren, dass Gemeinsamkeit stärkt.

Medienbildung an der Schlossbergschule

Die Medienbildung nimmt in unserer Gesellschaft einen immer größeren Stellenwert ein. Damit unsere Schülerinnen und Schüler erste Schritte in einem geschützten Rahmen gehen lernen, bietet die Schlossbergschule seit vielen Jahren ein Portfolio an Angeboten an.

  • PC-Stunde im 3. und 4. Schuljahr: In dieser Stunde lernen die Kinder das grundsätzliche Bedienen eines Computers. Dabei nutzen sie erste Fachbegriffe und wenden dieses Wissen in kleinen Projekten oder Aufgabenstellungen an. In dieser Zeit werden neben der reinen Anwendung auch kritische Gesichtspunkte, wie Sicherheit, Datenschutz oder Netiquette thematisiert. Die Nutzung von Tablets ist im Rahmen dieser Stunde zusätzlich möglich.
  • Elternabende: Es wurden in den letzten Jahren Elternabende zur Mediennutzung, Medienerziehung sowie den Möglichkeiten und Gefahren angeboten. Nach Möglichkeit wird es jeweils weitere Angebote geben.

Sucht- und Gewaltprävention

Informationen zum Thema Sucht- und Gewaltprävention:

Die Sucht- und Gewaltprävention zielt auf die Herausbildung einer gefestigten Persönlichkeit ab, die die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt und Genussfähigkeit mit kritischem Bewusstsein verbindet. Zudem unterstütz sie die Entwicklung von Persönlichkeiten, die in der Lage sind, Konflikte zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten.
Die Sucht- und Gewaltprävention fördert die seelische Gesundheit und unterstützt die Kinder auf ihrem Weg zu einer starken Persönlichkeit.

Starke Kinder können…

  • … ihre Gefühle beschreiben und darüber sprechen.
  • … Vertrauen haben, Gefühle zu äußern.
  • … über unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten für Gefühle verfügen.
  • … sich sensibel in die Gefühle anderer Kinder hineinversetzen und sie akzeptieren.
  • … erkennen, dass ihre Verhaltensweisen bei anderen emotionale Reaktionen auslösen.
  • … über altersgemäße Hilfen für andere Kinder verfügen.
  • … sich auf Situationen einstellen, in denen heftige Gefühle zu erwarten sind.

 

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Gesprächskreise (sich äußern über Erlebnisse)
  • Stimmungsbarometer
  • Unser Miteinander-Song
  • Streitschlichter
  • Gemeinschaft erleben (z.B. Gestaltung der Weihnachtszeit)
  • Sozialverhalten einüben (z.B. angemessener Umgang mit Kritik und Konflikten, Kompromissbereitschaft)
  • Balance zwischen Zielsetzung der Aufgabe, Gruppen- und Individualinteressen wahren können
  • Präventivarbeit durch Theaterstücke, wie z.B. „Hau ab du Angst“
  • Unterrichtsthemen „Nein sagen“ und „Gute und schlechte Geheimnisse“

Ernährung und Verbraucherschutz

Informationen zum Thema Ernährung:

Psychische Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit stehen in engem Zusammenhang mit dem Ernährungszustand: Ernährung ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für die Gesundheitsentwicklung, sondern auch wichtig für Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und das Gesamtwohlbefinden des Kindes. Ziel ist es, durch Gewöhnung und Einsicht ein langfristiges „Lebenskonzept“ bezüglich des Ernährungsverhaltens und dem Umgang mit dem eigenen Körper aufzubauen. Die Aufgabe der Ernährungserziehung im Grundschulalter besteht darin, Einstellungen und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Gerade das Essverhalten ist für die Entstehung von Essstörungen und Suchtstrukturen im späteren Alter von hohem Einfluss. Durch Belehrung und Zwang werden schlechte Ernährungsgewohnheiten nicht abgebaut. Nahrungsmittel sollten nicht unkontrolliert in Stress und Konfliktsituationen als Ersatzbefriedigung zu sich genommen werden.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Gemeinsames gesundes Klassenfrühstück
  • Mineralwasserversorgung in allen Klassen
  • Herbst- und Frühlingstag
  • Obsttag
  • Müslitag
  • Konkretes Lernen an ausgewählten Beispielen (z.B. Thema Kartoffel oder Zahngesundheit)

 

Informationen zum Thema Verbraucherbildung:

Im Rahmen der Verbraucherbildung spielt die Selbstständigkeit eine wichtige Rolle. Die natürliche Entwicklung eines Kindes vollzieht sich vom Geführtwerden über Nachahmung von Beobachtetem hin zu einer eigenverantwortlichen und selbstständig geplanten Lebensgestaltung. Rechtzeitige Erfahrungen (in angemessener Form) von Selbstverantwortung, Selbsttätigkeit und Selbstkontrolle legen den Grundstein für schulische Erfolge und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung möglichst ohne Abhängigkeiten. Auf diese Weise werden Experimentierfreude, Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Entscheidung, sowie soziale Akzeptanz gestärkt.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Mülltrennung
  • Bewusster Umgang mit Wasser und Energie