Gesundheitsfördernde Schule

Die Schlossbergschule Bensheim- Auerbach hat im Schuljahr 2005/06 beim Hessischen Kultusministerium den Antrag gestellt, das Gesamtzertifikat "Gesundheitsfördernde Schule" zu erlangen. Um diesen Antrag stellen zu können, bedarf es einer Vielzahl von Kriterien, die die Schlossbergschule teilweise schon seit vielen Jahren in ihrem Schulprogramm verankert hat.

Seit dem Schuljahr 2007/08 arbeiten und leben wir ganz besonders mit dem Leitgedanken "Gesunde Schlossbergschule". Diese soll nun im Jahr 2009 mit der Gesamtzertifizierung beendet werden.

Aktuell wird in Arbeitskreisen die Umsetzung diskutiert und die Vorgaben für die Gesamtzertifizierung abgearbeitet.

Sobald alle Teilzertifikate in elektronischer Form für das Internet aufbereitet sind, können Sie sich über den nachfolgenden Link informieren. http://www.schuleundgesundheit.hessen.de

 

Wir sind "Gesundheitsfördernde Schule" seit dem 2.12.2009 !

 

Schule- und Gesundheitsteam (SuG)

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Bewegung und Wahrnehmung

Informationen zum Thema Bewegung:

Der rechtzeitige bewusste Umgang mit seinem eigenen Körper ist eine wichtige Voraussetzung für spätere Belastbarkeit, Gesundheit und Wohlbefinden. Der natürliche Bewegungsdrang ist ein guter Einstieg hierzu. Kinder müssen einerseits lernen, ihre Bewegungen zu kontrollieren. Anderseits sollen sie diese aber auch gezielt einsetzen, um z. B. Entspannung nach einer Konzentrationsphase zu erreichen, um Anspannungen abzubauen oder Spaß zu haben. Neben dem sportlichen Aspekt sollen Kinder die positive Auswirkung von Bewegung auf ihre Empfindungen und die Bewältigung von Schwierigkeiten erfahren.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • 3 Stunden Sportunterricht pro Woche (Sportunterricht und Bewegungszeit)
  • Schwimmunterricht in den 3. Klassen
  • Schlossbergspiele (Spielfest und Bundesjugendspiele)
  • Sportliche Aktionen im Verlauf des Schuljahres (z.B. Wettkämpfe u.a.)
  • Kooperation mit TSV-Auerbach
  • Fit-Woche
  • Zu Fuß zur Schule

Informationen zum Thema Wahrnehmung:

Jeder Lernprozess benötigt das Funktionieren aller Sinnesorgane. Werden Sinnesstörungen nicht rechtzeitig erkannt, kann es zu Überanstrengung, Misserfolg und Lernunlust kommen. Über das bewusste Schärfen und Einsetzen der Sinne (Jedes Kind bevorzugt beim Wahrnehmen und Speichern einen anderen Sinneskanal.) gelingt es den Kindern, ihren gesamten Körper bewusst wahrzunehmen. Die Schulung der Sinnesorgane ist ein Beitrag zur Gesundheitserziehung, und diese wiederum dient durch Verantwortung für den Körper der Persönlichkeitsstärkung. Wahrnehmung muss aber auch als soziale Wahrnehmung aufgefasst werden. Wir nehmen nur subjektiv wahr. Dies spielt vor allem im Umgang mit anderen Menschen eine Rolle. Neben dem Erfassen der Körpersprache als möglichem Spiegel der seelischen Verfassung gilt es, Vorurteile nicht durch eine entsprechende Wahrnehmung zu festigen, sondern das jeweils von anderen gezeichnete Bild immer wieder zu hinterfragen. Im Zusammenhang mit Persönlichkeitsstärkung bedeutet dies: Aufbau von Sensibilität für den/die Anderen.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Innere und soziale Wahrnehmung fördern
  • Berücksichtigung verschiedener Lerntypen durch unterschiedliche Zugangsangebote (verschiedene Sinne nutzen und ansprechen)
  • Fahrradausbildung in den 4. Klassen
  • Pädagogische Schulhofgestaltung

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Sucht- und Gewaltprävention

Informationen zum Thema Sucht- und Gewaltprävention:

Die Sucht- und Gewaltprävention zielt auf die Herausbildung einer gefestigten Persönlichkeit, die die Verantwortung für die eigene Gesundheit übernimmt und Genussfähigkeit mit kritischem Bewusstsein verbindet. Zudem unterstütz sie die Entwicklung von Persönlichkeiten, die in der Lage sind, Konflikte zu erkennen und konstruktiv zu bearbeiten.
Die Sucht- und Gewaltprävention fördert die seelische Gesundheit und unterstützt die Kinder auf ihrem Weg zu einer starken Persönlichkeit.

Starke Kinder können…

  • … ihre Gefühle beschreiben und darüber reden.
  • … Vertrauen haben, Gefühle zu äußern.
  • … über unterschiedliche Ausdrucksmöglichkeiten für Gefühle verfügen.
  • … sich sensibel in die Gefühle anderer Kinder hineinversetzen und sie akzeptieren.
  • … erkennen, dass ihre Verhaltensweisen bei anderen emotionale Reaktionen auslösen.
  • … über altersgemäße Hilfen für andere Kinder verfügen.
  • … sich auf Situationen einstellen, in denen heftige Gefühle zu erwarten sind.

 

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Gesprächskreise (sich äußern über Erlebnisse)
  • Stimmungsbarometer
  • Gemeinschaft erleben (z.B. Gestaltung der Weihnachtszeit)
  • Sozialverhalten einüben (z.B. angemessener Umgang mit Kritik und Konflikten, Kompromissbereitschaft)
  • Balance zwischen Zielsetzung der Aufgabe, Gruppen- und Individualinteressen wahren können
  • Präventivarbeit durch Theaterstück „Hau ab du Angst“
  • Unterrichtsthemen „Nein sagen“ und „Gute und schlechte Geheimnisse“

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Ernährung und Verbraucherschutz

Informationen zum Thema Ernährung:

Psychische Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit stehen in engem Zusammenhang mit dem Ernährungszustand: Ernährung ist nicht nur eine Grundvoraussetzung für die Gesundheitsentwicklung, sondern auch wichtig für Leistungsbereitschaft, Konzentrationsfähigkeit und das Gesamtwohlbefinden des Kindes. Ziel ist es, durch Gewöhnung und Einsicht ein langfristiges „Lebenskonzept“ bezüglich des Ernährungsverhaltens und dem Umgang mit dem eigenen Körper aufzubauen. Die Aufgabe der Ernährungserziehung im Grundschulalter besteht darin, Einstellungen und Handlungskompetenzen zu entwickeln. Gerade das Essverhalten ist für die Entstehung von Essstörungen und Suchtstrukturen im späteren Alter von hohem Einfluss. Durch Belehrung und Zwang werden schlechte Ernährungsgewohnheiten nicht abgebaut. Nahrungsmittel sollten nicht unkontrolliert in Stress und Konfliktsituationen als Ersatzbefriedigung zu sich genommen werden.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Gemeinsames gesundes Klassenfrühstück
  • Mineralwasserversorgung in allen Klassen
  • Herbst- und Frühlingstag
  • Monatlicher Obst- und Gemüsetag
  • Müslitag
  • Konkretes Lernen an ausgewählten Beispielen (z.B. Thema Kartoffel oder Zahngesundheit)

 

Informationen zum Thema Verbraucherbildung:

Im Rahmen der Verbraucherbildung spielt die Selbstständigkeit eine wichtige Rolle. Die natürliche Entwicklung eines Kindes vollzieht sich vom Geführtwerden über Nachahmung von Beobachtetem hin zu einer eigenverantwortlichen und selbstständig geplanten Lebensgestaltung. Rechtzeitige Erfahrungen (in angemessener Form) von Selbstverantwortung, Selbsttätigkeit und Selbstkontrolle legen den Grundstein für schulische Erfolge und eine gesunde Persönlichkeitsentwicklung möglichst ohne Abhängigkeiten. Auf diese Weise werden Experimentierfreude, Zutrauen in die eigenen Fähigkeiten und Entscheidung, sowie soziale Akzeptanz gestärkt.

Umsetzungsbeispiele an unserer Schule:

  • Mülltrennung
  • Bewusster Umgang mit Wasser und Energie
  • Kein Einweggeschirr bei Festen

 

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Kontakt

Schlossbergschule
Schlossstraße 15
64625 Bensheim-Auerbach
Tel.: 06251/71208
Fax: 06251/703734
schlossbergschule@kreis-bergstrasse.de

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